Über biologische Landwirtschaft

Bereits 2004 haben wir unseren Ackerbaubetrieb auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt – aus der festen Überzeugung, dass dies die beste Art zu wirtschaften ist, da sie die Umwelt, den Boden und vor allem die Bodenlebewesen schont und fördert. Nur so können wir unsere Felder noch für viele Generationen fruchtbar erhalten.

Kürbisfeld kurz vor der Ernte: Kürbisse bereits auf Reihen zusammengeschoben
Kürbisfeld kurz vor der Ernte: Kürbisse bereits auf Reihen zusammengeschoben

Auch eine vielfältige Fruchtfolge trägt zur Nachhaltigkeit bei. Diese beinhaltet unter anderem

  • humusfördernde Kulturen wie Klee,
  • Stickstoff sammelnde Kulturen wie Hülsenfrüchte,
  • verschiedene Getreidesorten wie Weizen, Dinkel und Roggen,
  • Hackfrüchte wie den Ölkürbis,
  • bienenfreundliche Kulturen wie die Phazelia.

Ein durch diese Vielfältigkeit entstandenes „Nebenprodukt“ ist der Leindotter, welchen wir in Mischfrucht mit vielen anderen Kulturen, wie den Linsen oder Wicken anbauen. Dabei dient er als Stützfrucht und ermöglicht uns eine leichtere Ernte dieser Kulturen.

Mischfruchtanbau: Leindotter-Wickengemenge
Mischfruchtanbau: Leindotter-Wickengemenge

So wurde der Leindotter und vor allem sein Öl, das wir daraus pressen, zu einem unserer Hauptprodukte in der Direktvermarktung.

Im Laufe der Zeit haben wir weitere Ölkulturen in unsere Fruchtfolge aufgenommen. Sonnenblumenöl, Hanföl und natürlich Kürbiskernöl bereichern nun unser Sortiment.
Seit einigen Jahren haben wir auch Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen anzubieten.

Alle diese Produkte werden von uns selber angebaut, geerntet und verarbeitet. Dadurch können wir ein Maximum an regionaler Wertschöpfung erreichen.